Waldbrände – Flammendes Inferno

Veröffentlicht auf von Ernst Koch

 

Klimakatastrophen


Lodernde Flammen, gewaltige Hitzeschübe, Qualm, der einem den Atem

 

Doch während diese Feuer gezielt gelegt wurden und keine größeren Schäden anrichteten, hat sich die Situation in den letzten Jahrzehnten dramatisch verändert. Denn seitdem gehört das Land „Down under“ zu den Regionen weltweit, die am häufigsten und am heftigsten unter unkontrollierten, gefährlichen Waldbränden zu leiden haben – zahlreiche Todesopfer und zerstörte Natur inklusive.


So wie im Februar 1983, als in Südaustralien 75 Menschen einem Buschfeuer
zum Opfer fielen. Mehr als 200.000 Hektar Land wurden damals zerstört. Oder von Dezember 2002 bis Januar 2003, als die bis dahin schlimmsten Wald- und Buschbrände in der Geschichte des Landes sogar mehrere Millionenstädte bedrohten. So war Sidney zeitweise von einem Ring aus 80 Bränden eingeschlossen, nur zwei Ausfallstraßen konnten damals off en gehalten werden. Mehrere Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben und erneut wurden viele hunderttausend Hektar Land vernichtet.

 

Häufi g sind die Flammen kaum

unter Kontrolle zu bringen, wie

hier im Oktober 2007 in Südkalifornien.

© FEMA/Andrea

Booher
 S 198

Waldbrände – flammendes Inferno

Buch Naturkatastrophen
Edition 2., vollständig erweiterte und überarbeitete Aufla
Verlag Springer Berlin Heidelberg
DOI 10.1007/978-3-540-88686-0
Copyright 2009
ISBN 978-3-540-88684-6 (Print) 978-3-540-88686-0 (Online)
Teil Part 5
DOI 10.1007/978-3-540-88686-0_15
Seiten 198-212
Fachgebiete Geo- und Umweltwissenschaften
SpringerLink Date Samstag, 22. August 2009



Quelle:http://www.springerlink.com/content/p4p5657p31344636/

nimmt und die Augen tränen lässt: Wald- und Buschbrände haben in Australien eine lange Tradition. Jahrhundertelang waren es die Ureinwohner, die Aborigines, die die riesigen Savannen und Buschgebiete regelmäßig abfackelten. Einerseits, damit mehr und frischeres Gras nachwächst, andererseits, um bessere Sicht zu schaffen und so die Jagd zu erleichtern.

Veröffentlicht in Literatur

Kommentiere diesen Post